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Dienstag, 7. Juni 2016

Bastelkurs Scrapbooking Leporello


Leporello für Familienfotos

Morgen, Mittwoch, 8.6.16, 18.00 Uhr,
Kreativwelt Mayer, Kalkofenstr. 19, 75438 Knittlingen
Kursgebühr inkl. Material 20 Euro

Auswahl:


Wir arbeiten mit folgenden Paper-Stacks:


Ich freue mich auf morgen abend.
Liebe Grüße
Karin



Montag, 6. Juni 2016

Büsum 2015

Dass Scrapbooking sehr vielseitig ist, habe ich euch ja schon im vorhergehenden Post erzählt. Nicht nur einzelne Layouts gehören zu diesem Begriff, sondern auch sogenannte "Minibooks".

Wie der Name schon sagt, kleine Bücher. Diese Minibooks eignen sich besonders, wenn man wegen einer besonderen Geburtstagsfeier, ein paar Fotoimpressionen vom eigenen Garten, kleinen Foto-Geschichten oder - wie in meinem Fall - für eine kurze Reise von ein paar Tagen nicht ein riesiges Fotoalbum anfangen möchte.


Letztes Jahr durften wir Fachhändler während des UHU-Lehrganges bei der Fa. Deco-Hobby dieses wunderschöne Minibook mit der Cameo ausschneiden. Als wir unsere Tochter in Heide besucht haben und einen kurzen Tagesausflug nach Büsum machten, sind diese Fotos entstanden. Und wie man sehen kann, hat das Minibook auf diese Fotos gewartet. (Wenn ihr auf die Bilder klickt, werden sie größer.)

Es war an diesem Tag sau eisig kalt.


 Scrapper werfen nichts weg, jeder Papierschnipsel wird aufgehoben. Wie sinnvoll das ist (naja, mal mehr, mal weniger) ;), sieht man auf dem nächsten Foto. Da habe ich den eigentlichen Abfall mit verwertet, um so die Möwe besser in den Focus zu rücken.



In kleinen Täschchen können Sammelwütige noch Bons, Eintrittskarten oder sonst irgendwelche Erinnerungen aufbewahren. Abgerissene Fotostücke auch nicht wegwerfen - siehe auf dem nächsten Foto *lach*

Unsere Rückfahrt von Büsum nach Bruchsal fand statt, als die Bahn gerade streikte. Ich kann euch sagen: Horror hoch Fünf. Der Zug war schon bei der Abfahrt total überfüllt, ich habe so etwas noch nicht gesehen. In den Waggons war kein Durchkommen mehr, die  Leute saßen auf ihren Koffern mitten im Gang. 
Wir konnten uns einen Sitzplatz auf der Eingangstreppe ergattern, yeah, macht das mal mit von Hamburg bis Düsseldorf! Jedesmal, wenn jemand ein- und aussteigen wollte, musste man aufstehen, um dann anschließend seinen Sitzplatz auf der Treppe wieder zu verteidigen. Zeitweise standen noch sechs Leute mit uns im Eingangsbereich. Krass!

In Düsseldorf ging dann gar nichts mehr. Im Zug wurde durchgesagt, dass mindestens 150 Leute aussteigen sollen, sonst fährt der Zug aus Sicherheitsgründen nicht mehr weiter. Natürlich wollte niemand raus, ich hatte mich innerlich schon auf eine Nacht im Zug eingestellt. So nach und nach verließen jedoch die Leute, die nur auf den Nahverkehr angewiesen waren UND deren Zug zwischenzeitlich auch in den Bahnhof eingefahren war, unseren Zug, so dass nach einiger Zeit die Fahrt weiter ging. Was aber - trotz des langen Wartens - bemerkenswert war, dass keiner sich großartig aufgeregt hat und man mit einigen Leuten sehr nett ins Gespräch kam :)
So, ich hoffe, ihr findet demnächst auch ein paar Fotos, die ihr in einem Minibook verarbeiten könnt. Und wenn ihr auch eine Geschichte dazu habt, aufschreiben!

Liebe Grüße
Karin



Montag, 9. Mai 2016

Bastelkurs bei Kreativwelt Mayer: Scrapbooking Leporello

Fast täglich halten wir besondere Ereignisse mit dem Smartphone oder mit einem Fotoapparat fest, weil wir uns auch in vielen Jahren noch an die schönen und wunderbaren Momente in unserem Leben erinnern möchten. Und so sammeln sich übers Jahr Hunderte, Tausende  Fotos in unseren elektronischen Ordnern, während ein paar andere in Kisten und Schachteln unsortiert herumliegen.

Foto von www.pixabay.com/de
An die lustigen oder berührenden Geschichten rund um das eine Foto werden wir uns teilweise später gar nicht mehr richtig erinnern können und noch weniger unseren Kindern weiter geben. Schade, denn die Fotos erzählen von unserem Leben.

Und die Horrorvision, dass ALLE Fotos durch einen PC-Crash im Nirwana verschwunden sind, weil eine mehrfache Datensicherung nicht erfolgt ist, möchte man sich nicht wirklich  vorstellen.

Deshalb möchte ich euch heute gerne zu einem weiteren Bastelkurs bei mir einladen:

Scrapbooking - Wir zaubern ein Leporello für Familienfotos.
Mittwoch, 8. Juni 2016, 18.00 Uhr
hier im Laden Kreativwelt Mayer

Wer mich kennt, weiß, dass dies einer meiner Lieblingskurse ist. Scrappen ist für mich Hobby und gleichzeitig Entspannung pur, ich weiß nichts Schöneres. Naja, Konzerte mit Springsteen sind gleichauf *lach*

Die Beschäftigung mit dem eigenen Erleben schafft Identität, fördert das Selbstwertgefühl durch Bestätigung des Erschaffenen und steigert das Zugehörigkeitsgefühl zur Familie oder zu Freunden. Uuuuuuund: Es macht auch noch riesigen Spaß! 

Ich habe für diesen Abend vier Themen vorgegeben und ich bitte darum, bei Anmeldung sich für eines  davon zu entscheiden:

Zum einen biete ich ein Leporello für ältere Schwarz-weiß Fotos an.


Das sind "Kennenlern"- und Hochzeitsfotos meiner Eltern, und die Bilder liegen jetzt wirklich schon 60 Jahre in einer Schachtel. Meine Mutter hatte auf ihrem schwarzen Hochzeitskleid glitzernde Steinchen aufgenäht und die habe ich mit verarbeitet. Zur Zeit steht das Leporello (wie auch die folgenden) hier im Schaufenster, aber ich freue mich sehr darauf, es bei uns im Wohnzimmer aufstellen zu können.

Für den Nachwuchs sind diese zwei Leporellos gedacht:



Wer gerne etwas Neutraleres machen möchte, für den ist vielleicht dieses Leporello richtig:


Wir arbeiten mit folgenden Papieren:



Demnächst stelle ich die Leporellos nacheinander noch einmal genauer vor und zeige euch auch die wunderschönen Papierblöcke.

Viele Grüße
Karin

Freitag, 6. Mai 2016

Scrappen im Krankenhaus

Als Besucher im Krankenhaus scrappen, darf man das? Wie soll man die lange Wartezeit denn anders sinnvoll verbringen? Das habe ich mich schon gefragt, als ich letztes Jahr wußte, dass ich einige Tage beim Krankenhausaufenthalt meiner Tochter an deren Bett sitzen sollte.

Jetzt im nachhinein weiß ich, dass es jedenfalls im Klinikum Kassel problemlos möglich ist. Vielen Dank an die netten Schwestern, die sich überhaupt nicht daran gestört haben, dass der Besuchertisch im Zimmer ständig mit Papierschnipseln umgeben war. Mit einer Schwester kam ich sogar ins Gespräch wegen Papierbasteln.

Da ich mich erkältet hatte, musste ich ab dem ersten Tag mit Mundschutz dasitzen. Da war nicht an scrappen zu denken, konnte mich aber durch das Nichts-tun-müssen wunderbar erholen. An diesem Abend bekam ich sogar ein übrig gebliebenes Abendessen geschenkt. Das ist ja wirklich erwähnens- und besonders dankenswert.  Im Patientenzimmer mit Mundschutz und ständig anlaufender Brille zu scrappen, das muss ja ein seltsames Bild gewesen sein *lach*
 
Ein paar Tage später habe ich mich sogar solidarisch mit meiner Tochter erklärt, bin morgens beim Sprint zur Straßenbahn (hätte ich nicht tun sollen, alle paar Minuten kommt in Kassel eine Bahn) umgeknickt und habe mir irgendwie das Knie verdreht. War nicht besonders schlimm, aber von dem netten Arzt von der Ambulanz bekam ich dann auch so ein schönes Armbändchen ;)

An drei Tagen hintereinander von morgens bis abends scrappen, das gibt einen kreativen Lauf. Und wirklich, ich konnte richtig abschalten, um mich auf meine Lieblingsarbeit zu konzentrieren und ich denke, das Ergebnis ist wirklich gelungen.

Ich habe gesucht, wie ich hier im Blog Bilder nebeneinander stellen kann....... 
Kampf mit dem PC.......  
aber irgendwie hat es dann doch geklappt, fragt nicht wie :) 

Album-Vorderseite




Nach meiner Idee sollen hier die Köpfe von Oma, Opa, Tante, Onkel, Nichten, Neffen ..... drauf.


Hier dachte ich, dass von Januar-Dezember ein Portraitfoto des Säuglings hinkommt.



 Toll, dass ihr bis hierher durchgehalten habt.
Viele Grüße
Karin