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Mittwoch, 8. März 2017

Zoodles

Vor zwei Tagen habe ich noch geschrieben, dass ich eigentlich keinen Foodblog führen möchte und was mache ich jetzt? Zwei Beiträge hintereinander übers Essen. Frei nach dem Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...." dachte ich dann, vielleicht gefällt und schmeckt euch mein Zoodles-Rezept auch so gut wie mir :))

Ich sollte noch vorausschicken, dass ich selten nach Rezept koche. Backen eher, aber nicht kochen. Das mache ich nach Gefühl und wie ich es eben kenne. Sehr zum Leidwesen meiner Tochter, die über Angaben wie "Wasser soviel, bis die Soße für dich dick oder dünn genug ist...." oder "etwas Tomatenmark" oder "ein paar Möhren" nicht sehr begeistert ist :))

Die folgenden Zutaten sind auch nur Mengenvorschläge. Mehr oder weniger Wasser, mehr oder weniger oder anderes Gemüse bleibt euch überlassen. Probiert aus und nehmt mein Rezept einfach nur als "Grundgerüst".  Wichtiges werde ich natürlich in der Zubereitungsbeschreibung erwähnen.

Einen Spiralschneider habe ich mir kürzlich zugelegt, den solltet ihr für meinen Zoodles-Topf auch im Hause haben. Am Rande erwähnt: Mit diesem Ding kann man wunderbar schmeckende Kartoffelchips herstellen.
Das ist ein Lurch-Spiralschneider mit insgesamt drei verschiedenen Schneideplatten.
Jetzt aber zu der Zutatenliste. Ich habe genommen:

zusätzlich noch........
Öl oder Butterschmalz
1 Eßlöffel Tomatenmark
Oliven
Salz, Pfeffer
ca. 150 ml Wasser. Das habe ich im Nachhinein nur geschätzt. Fangt mit 100 ml an und schaut, ob die Soße so für euch in Ordnung ist. Der eine mag sie dicker und der andere dünner...... Und falls ihr nicht gerade wieder mal am Kalorien zählen seid, so könnt ihr auch halb und halb Sahne/Wasser oder nur Sahne nehmen).

Zuerst dreht ihr die Zucchini, die Möhren und eventuell anderes Gemüse (ich hatte noch einen Rest Sellerie) durch die Maschine. Die Tomaten klein schneiden und Zwiebeln noch kleiner.
Übrig bleiben übrigens solche lustigen Gebilde, schon mal die Grundlage für eine schnelle Gemüsesuppe......

In einem Topf Öl oder Butterschmalz erhitzen und den Speck kurz anbraten, dann die Zwiebel dazugeben und ebenfalls kurz mitbraten. Jetzt das Tomatenmark mit dazu und leicht rösten.

Anschließend den Frischkäse dazugeben, mit Wasser oder/und mit der Sahne verrühren und ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Möhren und die Tomatenstückchen mit in den Topf geben und wieder ein paar Minuten köcheln.

Ganz zum Schluß habe ich die Zucchinispiralen zu der Mischung getan und kurz mitgekocht. Und mit kurz meine ich kurz: 1 Minute! Laßt ihr die Zucchini, die ja von Natur aus schon mal nicht hart sind, länger kochen, dann werden sie matschig, bäh.

Das Gericht solltet ihr nicht "vorkochen" - es schmeckt eigentlich nur frisch. Am nächsten Tag wird das alles etwas labberiger, da das Gemüse mit der Zeit Wasser zieht und nicht mehr wirklich knackig ist. Als Alternative würde ich vorschlagen, die Soße und das Gemüse getrennt im Kühlschrank für den nächsten Tag aufzubewahren.

Wenn alles soweit geklappt hat und ihr noch als besonderen Blickfang die Oliven dekorativ verteilt habt, dann könnt ihr euch auf dieses Mahl freuen: (seht ihr den Dampf oben bei der Gabel?)

Ich wünsche euch einen guten Appetit
und sende liebe Grüße
Karin
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Sonntag, 17. Januar 2016

Konfirmationseinladung

In loser Reihenfolge - ohne irgendwelche Zeitangaben, ich habe aus meinen nicht geschafften Adventskalender-Türchen gelernt :) - zeige ich euch die neuen Papiere und die daraus gearbeiteten Einladungs- und Menükarten.

Zuvor möchte ich euch aber eine kleine Inspiration geben, wie ihr Cupcakes winterlich verzieren könnt: Ich habe Blaubeer-Cupcakes gebacken und mit einem seeeeeehr süßen, nur aus Butter und Puderzucker bestehendem, blau gefärbten Frosting versehen.

Als Deko wollte ich zuerst Backoblaten ausstanzen. Das Stanzen ging auch ganz gut, aber die Teile waren sehr zerbrechlich und ich wußte auch nicht, ob sie auf dem Frostling liegend die Nacht über aushalten würden. Deshalb habe ich mich entschieden, aus weißem Papier die Schneekristalle auszustanzen und doppelt auf einen Cakepop-Stil zu kleben.


Hier bei mir im Laden sind wieder neue Papiere und Motivkartons angekommen - einer schöner als der andere. Vorherschende Farben sind bei mir dieses Jahr alle Grüntöne. Letztes Jahr habe ich schon einen kleinen Umschwung von Blau und Violett zu Grün bemerkt und dies hat sich jetzt fortgesetzt. Dazu passen diese wunderschönen Kartons:
Sehr gern genommen wird aber nach wie vor alles in Türkis. Zu beiden Farben passt wunderbar die neue Farbe Taupe - gesprochen "toop" - in Kombination mit Grün, Türkis oder Elfenbein richtig edel.

Die Karte, die ich euch als erstes zeigen möchte, ist in Nullkommanix gemacht. Das Wort "Einladung" habe ich mit der Cameo aus einem elfenbeinfarbigen Karton ausgeschnitten. Die Karte wirkt allein schon durch den schönen Druck auf dem Transparentpapier und kommt ohne großen SchnickSchnack daher.
Wer die neuen Papiere und auch die daraus entstandenen Kartenserien im Original sehen möchte: Wir freuen uns auf euren Besuch bei uns im Laden!

Viele Grüße
Karin

Sonntag, 7. Juni 2015

Lecker !

Bevor ich jetzt mit meinen verschiedenen Schultüten weitermache, möchte ich euch ein leckeres Sommerrezept zeigen:
(Kleiner Einschub: Das Rezept ist auch für meine Tochter, z.Zt. wohnhaft im hohen Norden, geeignet - da supereinfach!) ;)
Na, läuft euch nicht auch das Wasser im Mund zusammen? ;)

Aber STOP ! Da ihr ja einen DIY-Blog lest, kommt zuerst das Selbige, hehe.....

Rezept-Sammelblatt
Die Banner links oben habe ich bestempelt, "Salat" ist mit der Cameo geschnitten, "my absolute favorites" war -glaube ich- ein Project Life-Kärtchen und der sonstige Text ist gedruckt.
Meine Papierschnipsel (scraps) häufen sich in letzter Zeit, so dass ich mir ein Limit gesetzt habe: Alle scraps, die kleiner sind als 10 x 10 cm werden weggeschmissen. (O-Ton Jane: "Gib sie mir.") Verrückte unter sich........
Die Zutatenliste schreibe ich jetzt hier nicht mehr auf - ihr könnt ja lesen...... :) Es folgen nur noch ein paar Fotos zum visuellen Schmackhaft machen:

Könnt ihr das Basilikum schon riechen?







Und in Ermangelung von Blumen kann man Schnittlauchblütchen und Zitronenmelisse usw. dekorieren, paar Blättchen Kräuter dazu und fertig.






Guten Appetit!
Karin


Dienstag, 6. Januar 2015

Der Alltag hat uns wieder

Kürzlich las ich auf einem Blog dieses schöne Gedicht:

Die neuen Tage öffnen ihre Türen,
sie können, was die alten nicht gekonnt.
Vor uns die Wege, die ins Weite führen:
Den ersten Schritt. Ins Land. Zum Horizont.

Wir wissen nicht, ob wir ans Ziel gelangen.
Doch gehen wir los.
Dann reiht sich Schritt an Schritt.
Und wir versteh'n zuletzt:
Das Ziel ist mitgegangen.

Denn der den Weg beschließt 
und der ihn angefangen,
der Herr der Zeit geht alle Tage mit.

Klaus-Peter Hertzsch


Ich hoffe, ihr seid alle gut in das Jahr 2015 gekommen, gegleitet, gerutscht oder getorkelt. Wer sich vorgenommen hat, im neuen Jahr abzunehmen, der sollte jetzt nicht weiterlesen, denn ich beginne meine 2015er-Posts mit einem Rezept. 

Wenn es mal wieder schnell gehen soll, weil vielleicht Besuch ins Haus steht, der sollte sich dieses Rezept merken:

Quarkbällchen



500 Gramm Quark (ich habe Magerquark genommen)
150 Gramm Zucker
4 Eier
1 Pä. Vanillezucker

500 Gramm Mehl
1 Pä. Backpulver

Als erstes schlägt man vier Eiweiß schaumig. In einer anderen Schüssel rührt man mit dem Schneebesen den Quark, den Zucker, den Vanillezucker und die Eigelbe zu einer homogenen Masse und hebt diese dann leicht unter den Eischnee. 
(Anmerkung: Vorab den Eischnee zu schlagen ist nicht unbedingt notwendig, jedoch bilde ich mir ein, dass die Bällchen dadurch fluffiger werden.)

Zum Schluß rührt man das gesiebte Mehl mit dem Backpulver unter die Quarkmasse. Der Teig sieht jetzt recht zäh aus, aber das muss so sein. Mit bemehlten Händen rollt man jetzt kleine Kugeln
(Zum Größenvergleich habe ich einen Eßlöffel dazu gelegt.)

und frittiert diese bei ca. 170 Grad, bis man mit der Bräune zufrieden ist. Das Ulkige daran ist, die Kugeln drehen sich im Frittierfett von selbst immer um, so dass sie relativ gleichmäßig braun werden.

Mit einer Schöpfkelle aus dem Fett nehmen, auf einem Küchentuch kurz "entfetten" und noch warm in normalem Zucker wälzen. Aus der Rezeptmenge erhält man ungefähr 20-25 Bällchen - je nach Größe.

Warm schmecken die Quarkbällchen am besten, am Tag darauf nicht mehr so wirklich. Deshalb: Nichts liegen lassen ;)

Liebe Grüße
Karin

Mittwoch, 3. April 2013

Wird das ein Koch-Blog ?

Nein, natürlich nicht. Mein Schwerpunkt liegt weiterhin eindeutig beim Scrappbooking. Aber so von Zeit zu Zeit kleine Schmankerln, das schadet ja nicht.

Aber zuerst muss ich meinen heutigen Ärger loslassen:

Privat zuhause hat mein Router anscheinend den Geist aufgegeben. Nach ein paar Anrufen beim Vertragspartner hatte ich die Zusage, dass ein neuer Router geschickt wird. Das war Donnerstag vor Ostern. Meine Hoffnung, das Gerät vielleicht am Samstag noch zu bekommen, erfüllte sich -wie erwartet- leider nicht. Ostern zuhause ohne Internet: Meine Buchhaltung ist fast fertig!!!! :-)

Am Dienstag wieder keine Lieferung, dafür ein Anruf einer freundlichen Computerstimme, ich möchte doch bitte die Nummer 0800.... usw. zurückrufen.

Gesagt, getan. Von der real existierenden, genau so freundlichen Person am anderen Ende der Leitung bekam ich die stresshormonauslösende Information "Ich kann hier leider nichts finden, ich weiß von nichts." (Zusatz von mir: Warum weiß man immer schon vorher, dass man mindestens einmal diese Info bekommt?)

"Wer pink sieht, sieht schwarz" - mein Slogan für die Geschäftsbeziehung mit einem großen Telekommunikations"dienstleister". Ich rufe erst heute nachmittag wieder dort an, ich platze jetzt grad vor Zorn......

Aber Themenwechsel: Hier das Rezept für Lachs-Cupcakes:

150 gr. geräucherten Lachs
45 g Staudensellerie
40 gr Frühlingszwiebeln
1/4 Bund Dill
30 gr. Saure Sahne
150 gr. Mehl
1/2 Teel. Backpulver
1/4 Teel. Salz
1 Prise Pfeffer
20 gr. geriebener Emmentaler (ich habe Gouda genommen, geht natürlich auch)
1 Ei
60 ml Öl (ich habe Olivenöl genommen)
150 ml Buttermilch
200 gr. Frühlingsquark

Zuerst wird der Lachs, der Sellerie, die Frühlingszwiebeln und der Dill kleingeschnitten und in einer Schüssel mit der sauren Sahne vermischt. Etwas Lachs und Dill zur späteren Garnierung beiseite legen.

In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Pfeffer und Käse mischen.

Das Ei in einer weiteren Schüssel verquirlen, dann da hinein Öl, Buttermilch und das Lachsgemisch geben und verrühren. Dann das Mehlgemisch dazugeben und wieder verrühren.

Den Teil gleichmäßig in die Formen verteilen und glattstreichen. Ich habe die Backformmulden vorher noch mit leicht geschmolzener Butter ausgestrichen, da ich dachte, das kann ja nicht schaden. Die Menge Teig ergeben ca. 8 Cupcakes - der Teig geht nicht so extrem hoch beim Backen wie z.B. Muffins......

Ca. 20-30 Minuten backen bei
180 Grad Ober-/Unterhitze, untere Einschubhöhe
160 Grad Heißluft, mittlere Einschubhöhe
Stufe 2-3 bei Gas, untere Einschubhöhe

Nach dem Backen die Cupcakes auf einem Rost etwas auskühlen lassen und kurz vor dem Servieren den Frühlingsquark mit einer Garnierhilfe draufsetzen.
Am besten lauwarm genießen.

Guten Appetit !!!

Donnerstag, 21. März 2013

Baileys + Nutella + Mandeln. Köstliche Muffins

So, jetzt möchte ich euch doch endlich das Rezept für die Baileys-Mandel-Nutella-Muffins weiterreichen:

140 g Butter
150 g Nutella
  75 g Zucker
   3 Eier
150 g Mehl
  75 g speisestärke
  75 g Mandeln, gemahlen
  75 g Kekse, (Amarettini) zerbröselt
   2 TL Backpulver
  75 ml Bailey's Irish Cream
  50 ml Milch
  Salz

Ich habe es jedoch noch etwas abgewandelt, da ich die genauen Mengen nicht hatte.

Also, statt 150 g Nutella habe ich nur die letzten Reste aus dem Glas rausgekratzt - es waren vielleicht noch knapp 100 g. Außerdem hatte ich keine gemahlenen Mandeln da, sondern nur Mandelblättchen, ging aber auch sehr gut. Amarettini hatte ich auch nicht, war aber auch kein Problem. Ansonsten alles nach Rezept. :)))

- Ofen auf 190 Grad C Ober/Unterhitze vorheizen, Muffinblech einfetten.
- Butter mit Zucker schaumig rühren, dann nacheinander Nutella, Salz und die Eier unterrühren. 
- Mehl, Stärke, Keksbrösel, Backpulver und Mandeln mischen und diese Mischung mit Baileys und Milch kurz unterrühren.
- In Muffinförmchen füllen und ca. 20-25 Min. backen.
Das Frosting habe ich angerührt mit 200 g Frischkäse, 100 g Butter, etwas Sahne und etwas Baileys. Obenauf habe ich dann noch ein wenig Baileys geträufelt. Das war superlecker - werde ich bestimmt noch mal machen.
Es geht jetzt schnurstracks auf das Wochenende zu - und der Wetterfrosch zeigt ein "Zwischenhoch" an. Na, hoffentlich wird es nicht erdrückt.......

Euch alles Gute
Karin




Originalrezept